Die maritime Wirtschaft in Oldenburg Die maritime Wirtschaft in Oldenburg

Daten & Fakten

Die maritime Wirtschaft in Oldenburg

Der Hafen Oldenburg ist ein kommunaler See- und Binnenhafen und teilt sich in die Hafenbereiche „Dalbenstraße“, „Nordkaje“ und „Osthafen“ auf. Pieranlagen und Umschlagseinrichtungen befinden sich zum Teil im Eigentum der ansässigen Umschlagsbetriebe, zum Teil aber auch im Besitz der Stadt Oldenburg (Eigenbetrieb Hafen).

In Oldenburgs Hafen findet neben dem Umschlag und der Lagerung von Gütern auch deren Weiterverarbeitung und Veredelung statt:

  • Futtermittel sowie Futterergänzungsprodukte werden in Oldenburg produziert und z.T. europaweit und in den Nahen Osten exportiert.
  • Im Osthafen werden aus über den Wasserweg gelieferten Rohstoffen Betonfertigteile hergestellt und in die gesamte Region geliefert.
  • Sekundärrohstoffe (Altmetall) werden aus dem Oldenburger Hafen heraus bis nach China exportiert.
  • Baustoffe, die per Schiff im Hafen Oldenburg angeliefert werden, bilden die Grundlage vieler Bauvorhaben in der Region und darüber hinaus.

Oldenburg zählt zu den umschlagsstärksten Binnenhäfen in Niedersachsen. Pro Jahr machen durchschnittlich 1.000 Binnenschiffe und 60 Seeschiffe im Hafen Oldenburg fest.

Im innenstadtnahen Hafenbereich „Alter Stadthafen“ können am modernen Anleger für Fahrgastschiffe, der 2019 in Betrieb genommen wurde, rund 40 Flusskreuzfahrtschiffe pro Jahr abgefertigt werden.

Auch Sport- und Segelboote können in Oldenburg mitten in der Stadt festmachen.

Der Oldenburger Hafen bietet Arbeitsplätze für rund 400 Menschen und stellt damit einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor der Stadt dar.

Daten & Fakten

Seewärtige ZufahrtSeewärtige Zufahrt Icon

Entfernung von der Nordsee 93 km
Hafenzufahrt von See einkommend Seeschiffe bis max. 4,50 m Tiefgang (tideabhängig)
Binnenschiffe bis 2,80 m Tiefgang
Schiffsgrößen bis 110 m x 13,5 m x 23 m (LxBxH)

Straße A28 Bremen – Emden
A29 Wilhelmshaven – Anschluss A1 Richtung Hamburg und Ruhrgebiet
Schiene Bahnanschluss der Hafenterminals an das DB-Netz Richtung
Bremen – Hannover
Leer – Emden
Wilhelmshaven
Brake – Nordenham
Wasserstraße Über die Hunte Zugang zur Nordsee und Häfen der Unter- und Mittelweser;
über den Küstenkanal Anschluss an das deutsche Binnenwasserstraßennetz

Nordkaje Länge: 530 m
Tiefgang: 3,20 m
2 Verladebrücken (6 t)
Dalbenstraße Länge: 340 m
Tiefgang: 3,20 m
2 Kräne (5 / 6 t)
1 Kran (35 t)
Osthafen Länge: 520 m
Tiefgang: 3,20 m
2 Kräne (5 / 45 t)

Schuppenfläche gesamt 13.200 m²
Silo & Bodenspeicher 135.500 t
Freilagerfläche 198.000 m²

Hauptgütergruppen Getreide und Futtermittel
Baustoffe (Kies, Sand, Erden, Steine)
Chem. Erzeugnisse (Dünger)
Sekundärrohstoffe
Projektladung | Schwergut

Spezial-Equipment 12 Mobilkräne (z.T. > 50 t)
4 Raupenkräne (130 – 800 t)
Schwergutverladungen Bis 750 t